Deutscher Schiffbau bedingt optimistisch

Jacht „Romea“ gebaut von A&R (Foto: A&R)

Lukrative Nischen besetzt

Nach jahrelangen Negativmeldungen über den angeblichen Niedergang des deutschen Schiffbaus, der mancherorts auch tatsächlich nachzuvollziehen war, scheinen die verbliebenen Werften nach durchgreifenden Umstrukturierungen wieder Fuß gefasst zu haben. Das ging jedenfalls aus den Ausführungen des Verbandes für Schiffbau und Meerestechnik (VSM) im Laufe seiner Jahrespressekonferenz in Hamburg deutlich hervor. „Wir können mit gewisser Beruhigung auf den globalen Kollaps im Schiffbau blicken“, erklärte VSM-Präsident Harald Fassmer dann auch einigermaßen zufrieden dazu. Grund für seine demonstrative Zuversicht ist, dass in den ersten vier Monaten des laufenden Jahres bei den deutschen Werften Neubauaufträge über neun Schiffe im Wert von 1,3 Mrd. Euro eingegangen sind.
Darin sind die erst kurz zuvor eingegangenen Bestellungen des malaysischen Genting-Konzerns über insgesamt zehn Schiffe noch nicht enthalten, da dieser Auftrag mit einem Volumen von 3,5 Mrd. Euro erst im Mai unterzeichnet wurde …

(Quelle MF 7/8 2016)

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